Wettbewerb
Das architektonische Konzept bezieht sich auf moderne und zeitlose Ideen, wie den Strukturalismus und traditionelle, bodenständige Bauformen aus Holz. Der Holzskelettbau bildet eine „Superstruktur,“ die alle Entwurfsoperationen bestimmt und deren Grundlage ist. Holz und Licht bilden das räumliche Erlebnis. Aus den unterschiedlichen städtebaulichen Anforderungen werden die wesentlichen Gestaltungsprinzipien abgeleitet: Zur Straße die „harte Kante“ mit einem gedeckten Vorbereich vor dem Eingang zur Bankstelle und zum Café.
Der Veranstaltungssaal liegt an der ruhigen Nordwestecke. Zum Naturraum im Norden, entlang der „Dürren Wien“ öffnet sich die aufgefaltete, geknickte, vor- und rückspringende Fassade. Die Eingangsebene mit Bankstelle und SB-Foyer, dem Atrium, dem „Herz des Hauses“, dem Hof als modernem Treffpunkt, einem Veranstaltungsraum mit Verpflegungsbereich und einem Café lässt sich als „Veranstaltungscluster“ zusammenschalten. Verschiedene Nutzungsszenarien werden so flexibel möglich.
Im ersten Stock liegt die Arbeitswelt und Zonen für unterschiedlichste Begegnung, Kommunikation und Meetings um ein helles Atrium mit Tagesoberlicht angeordnet. Im Dachgeschoss befinden sich die Sozial- und Aufenthaltsbereiche mit Küche, Essraum und einer Terrasse. Weiters finden wir hier Räume (innen und außen) mit unterschiedlichen Funktionen für verschiedene Bedürfnisse der Arbeitswelt.
Daran angeschlossen ist eine geschützte, begrünte Terrasse. Für eine mögliche Aufstockung im laufenden Betrieb sind Auflagerpunkte und Statik vorbereitet.
Ausloberin: Raiffeisenbank WienerwaldOrt: 3021 Pressbaum
Nutzflächen: ca. 2600 m²
statisches Konzept: Julian Zotter/Zotter Litschauer
Energiekonzept: Matthias Kendlbacher/Larix
Landschaftsarchitektur: Theresa Wolf/Yewo
Tresore, Sicherheitstechnik: Gerhard Ibeschitz/Disitec
Büroplanung: Lukas Aigner, Aziza Tinawi/Neudörfler
Visualisierung: Hamid Aliabadi
Modellbau: Büro Lichtblau|Spindler